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LINKE unterstützt Forderungen der Beschäftigten der Service-GmbH der UEK

Der Kreisverband, die Stadtratsfraktion, der Ratsherr der Gemeinde Südbrookmerland Johann Erdwiens und die Kreistagsabgeordnete Blanka Seelgen der Linken unterstützen die Forderungen der Gewerkschaft VERDI nach höheren Löhnen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Service-GmbH ANE in den UEK-Kliniken.

Die Anhebung des bisher dort gezahlten Mindestlohnes auf das Niveau des TVöD ist seit Jahren überfällig und angesichts der derzeitig hohen Inflation dringend geboten. Auch bei einigen Bonuszahlungen wie zum Beispiel zur Minderung der Energiekosten war das Personal der Service-GmbH benachteiligt.

Die Mitarbeiterin und Mitarbeiter der Service-GmbH leisten im sensiblen medizinischen Bereich und im teilweise direkten Umgang mit Patienten anspruchsvolle Tätigkeiten, die mehr Anerkennung und eben auch mehr finanzielle Wertschätzung verdienen.

Da der Landkreis Aurich Träger der UEK-Kliniken ist, sind die Beschäftigten der Service-GmbH quasi Arbeitnehmer des Landkreises. Es sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein, dass auch die Belegschaft der Service-GmbH wie alle anderen beim Landkreis Beschäftigten nach TVöD bezahlt wird.

Die LINKE fordert daher den Landrat Olaf Meinen, den Kreistag und insbesondere die Vertreter des Kreistages im Aufsichtsrat der Träger-Gesellschaft der UEK-Kliniken auf, nunmehr unverzüglich auch die Belegschaft der Service GmbH nach TVöD zu vergüten. Es sei gerade auch vor dem Hintergrund des Baus der neuen Zentralklinik in Uthwerdum in Südbrookmerland wichtig, rechtzeitig die notwendigen Signale an die Beschäftigten zu senden. Dazu gehöre auch eine anständige Bezahlung der Beschäftigten.

Es darf nicht sein, dass zum Beispiel die Reinigungskräfte in der Service-GmbH weniger verdienen als ihre Kolleginnen und Kollegen, die beim Landkreis die Gebäude reinigen. Die Beschäftigten der Service-GmbH entlasten zudem durch ihre Arbeit das qualifizierte Pflegepersonal und sparen somit der Trägergesellschaft Kosten. Und auch im Servicebereich sind die Anforderungen durch Arbeitszeitverdichtung und Personalmangel stark angestiegen. Eine bessere Bezahlung sollte daher jetzt eine Selbstverständlichkeit sein.

Aurich, den 07.11.2023

Kontakt

Johann Erdwiens

Blanka Seelgen

Jörg Erlautzki

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