Unser Direktkandidat Johann Erdwiens stellt sich vor
Ich bin 47 Jahre alt, alleinerziehend, habe zwei Kinder und wohne in Südbrookmerland. Ich bin ausgebildeter Zimmermann und seit sieben Jahren Elternvertreter.
Seit 2006 bin ich in der Erwerblosenarbeit und -beratung aktiv. Ich habe mich zum Berater für SGB II (Hartz IV/Bürgergeld), SGB III und SGB XII, Wohngeld und für Leistungen nach ‚Bildung & Teilhabe schulen lassen und bin Vorsitzender der ‚Arbeitsloseninitiative Aurich e.V.‘.
Ich bin seit 2012 Ratsherr des Gemeinderats Südbrookmerland für Die Linke. Ich lasse mein sozialpolitisches Engagement in die Kommunalpolitik mit einfließen. Gleiches gilt für mein seit zehn Jahren andauerndes Engagement im Kreisvorstand der Linken.
Wir brauchen mehr Stimmen für soziale Gerechtigkeit und den fortschreitenden Sozialabbau der SPD, CDU, FDP, Grünen und besonders der AfD oder den Freien Wählern.
Mein Ziel ist es, gemeinsam mit unserer Partei für eine sozial gerechte Politik zu kämpfen, um dieses Land besser und gerechter für alle Menschen, die hier leben, zu machen. Die Linke ist die einzige Partei, die dem Rechtsruck in unserer Gesellschaft entschieden entgegentritt. Und ohne uns im Bundestag wird die soziale Kälte gegenüber den Menschen, die schon jetzt nichts mehr haben, noch stärker.
Ich stehe für eine Politik, die die Interessen der Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht die der Großkonzerne und der Großerben. Dabei sind für mich unter anderem folgende Punkte sehr wichtig, für die ich mich besonders einsetzen möchte:
- eine Stärkung des Mindestlohns ohne Ausnahmeregelungen
- den Kündigungsschutz für Arbeitnehmer*innen verbessern
- ein Grundsicherungssystem, das eine wirkliche Teilhabe für alle Menschen bedeutet
- Wohnen wieder für alle bezahlbar zu machen
- eine Mindestrente, die mindestens 30% über dem Grundsicherungsniveau liegt
- ein vernünftiges, länderübergreifendes Bildungssystem
- ein gutes öffentliches Nahverkehrssystem auch im ländlichem Raum
- ein Gesundheitssystem, das für alle da ist und keine Zweiklassengesellschaft mehr kennt
- eine Verbesserung der Finanzierung der Kommunen, um das Ausbluten der öffentlichen Daseinsvorsorge zu beenden
Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass alle Menschen in unserem Land ohne Angst vor Diskriminierung, sei es wegen religiöser oder sexueller Ausrichtung, Rassismus oder Antisemitismus leben können. Für all das möchte ich für uns alle im Bundestag einstehen und kämpfen.

